Der Marder bezieht das Haus

Ist da ein Marder im Haus?

Oftmals hört man ein Rumoren auf dem Dachboden, das jäh verstummt, wenn sich auch der Hausbesitzer still verhält und auf die Geräusche lauscht. Da er nichts vernimmt, widmet er sich wieder seiner Arbeit und das Leben auf dem Dachboden geht auch plötzlich weiter. Nun ergibt sich die Frage, wer hat sich auf dem Dachboden einquartiert? Neben Mäusen kann sich auch anderes Getier einen trockenen und sicheren Unterschlupf gesucht haben. Hat vielleicht ein Marder im Haus eine sichere Bleibe gesucht?

Wie lebt ein Marder im Haus?

Grundsätzlich sind Marder Einzelgänger und sie markieren und verteidigen ihr Revier aufs Äußerste. Ist der Marder auf dem Dachboden heimisch geworden, dann gehört ihm gewissermaßen dieser Boden. Besonders im Winter sucht er die Nähe des Menschen, denn hier findet er ein Nahrungsangebot, das ihm über den Winter hilft. Mülltonnen werden nach Essbarem durchsucht und geplündert. Auch Nachbars Hühner und deren Eier erwecken das Interesse des Marders und bieten ihm eine gute Nahrungsgrundlage, wenn ihm nicht Einhalt geboten wird. Dass ein Marder im Haus ist kann man an Hand von Krabbelgeräuschen sowie Kot- und Urinspuren erkennen. Auch Reste seiner Mahlzeiten sind Anzeichen dafür, dass sich ein Marder im Haus einquartiert hat.

Marder im Haus

Wie gelangt ein Marder ins Haus?

Marder sind intelligente, aber auch sehr scheue und vorsichtige Tiere. Aus diesem Grund sorgt der Marder auch dafür, dass er mehrere Fluchtwege hat. Und er bevorzugt immer Dachböden, im Keller werden sich diese Tiere nicht niederlassen. Hausbesitzer sollten die Hausdächer öfters kontrollieren und nach Schlupflöchern schauen, die dann auch unverzüglich verschlossen werden sollten. Tunnelgänge in der Dachisolierung sind Indizien dafür, dass die Marder bereits Einzug gehalten haben. Sie sind auch in der Lage, Dachziegel oder Bleiabdichtungen nach oben zu drücken und sich so Zugang zum Boden zu verschaffen. Oder sie finden einen Weg, um in Zwischendecken oder anderen Nischen eine Wohnmöglichkeit zu finden. Kratzspuren, zum Beispiel an Dachrinnen oder Fallrohren, können ebenfalls auf einen Marderbefall hindeuten. Da Marder sehr gut klettern können, sind Bäume, die in der Nähe des Hauses stehen, auch als Sprungbrett auf das Dach geeignet. Sprünge von bis zu zwei Metern sind für die Marder leicht zu schaffen.

Warum sollte man schnell handeln?

Wenn man Marder im Haus hat, dann zeigen sich schnell die Probleme. Marder richten teils massive Schäden an, wie Fraßspuren an der Dachisolierung, an sämtlichen Leitungen und sogar an der Fassade können größere Schäden auftreten. Materielle Schäden können mit Hilfe der Versicherungen behoben werden. Mit deren Hilfe können die Kosten für die Reparaturen bereit gestellt werden. Wenn ein Marder aber anfängt, seine Beute auf dem Dachboden zu deponieren, dann kann es schnell zu Geruchs- und Lärmbelästigungen kommen, unter denen auch die Lebensqualität der Hausbewohner leidet. Bringt der Marder dann noch Aas ins Haus, dann können besonders im Sommer schnell Maden und Fliegen den Boden, bzw. das Haus verschmutzen. Man sollte auch wissen, dass der Marder im Haus als Dauergast lebt. Er richtet sich richtig häuslich ein, indem er spezielle voneinander getrennte Plätze zum Fressen, zum Schlafen und als Toilette nutzt. Aus diesen Gründen ist es erforderlich, den Marder schnell aus dem Haus zu vertreiben, denn nicht nur die Maden und Fliegen können die Gesundheit der Bewohner gefährden, sondern auch verschiedene Krankheiten. So wird z.B. auch die Tollwut durch den Marder übertragen.

Wie kann man den Marder aus dem Haus vertreiben?

Was kann man tun, wenn sich Marder im eigenen Dachboden wohl fühlen? Welche Mittel kann man anwenden, um die Störenfriede zu vertreiben? Es gibt Menschen, die mit Fallen dem Marder im Haus zu Leibe rücken wollen. Allerdings sind hier die Erfolgsaussichten gering. Marder sind nachtaktive Raubtiere, die es hauptsächlich auf lebende Nahrung abgesehen haben. Er wird also Köder, wie Fleisch, Käse oder Leber, nicht annehmen. Und die Hausbesitzer werden nun auch ratlos, wie kriegen wir den Marder aus dem Haus? Man muss aber nicht gleich den Kammerjäger kommen lassen. Es gibt profane Mittel gegen Marder, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Es gibt ein Produkt, mit dem die Vergrämung des Marders am effektivsten ist. Das Produkt heißt „Super Expel“ und ist auf die Vertreibung speziell von Marder, Siebenschläfer und Waschbär ausgerichtet. Die Wirkung bezieht sich zum einen auf den verbreiteten Geruch und zum anderen auf den Kontakt mit diesem Mittel. Und man kann sicher sein, der Marder im Haus gehört bald der Vergangenheit an.

Wie wirkt „Super Expel“ auf die Tiere?

Wer jetzt tote Marder im Haus liegen sieht, der kann sich entspannen, denn es geht einzig und allein darum, den Marder aus dem Haus zu jagen. Wenn man das Produkt auf den Fußboden des Dachbodens ausgestreut hat, verbreitet es einen Geruch, der für Marder und Co. sehr unangenehm ist. Während der mentholartige Geruch für den Menschen nach ein paar Tagen nicht mehr wahrnehmbar ist, hält die Wirkung für die Tiere länger vor, da deren Geruchssinn stärker ausgeprägt ist. Da sich das Produkt auf dem Boden befindet, bleibt es an den Pfoten und im Fell haften. Putzt sich der Marder, dann verteilt er das Pulver auch in die Augen und die Schleimhäute. Für das Tier ist dieser Prozess sehr unangenehm und da sich der Duft auch auf seinen Schlafplatz befindet, wird der Marder bald seine Unterkunft verlassen. Allerdings wird er noch ein- bis zweimal zurückkommen, da aber der Geruch immer noch vorhanden ist, wird er den Ort meiden. Auch andere Marder, die eine frei gewordene Wohnung vermuten, werden durch die unangenehmen Gerüche ebenfalls vertrieben. Das Pulver, in dem die Wirkstoffe eingeschlossen ist, ist sehr langlebig, da die Wirkung erst eintritt, wenn das Pulver mit Feuchtigkeit in Verbindung kommt. Auf diese Weise ist das Haus dann Marderfrei.