Marder im Dach kosten Geld & Nerven

So possierlich sie sind, Marder gehören nicht ins Haus. Die Tiere machen nicht nur Lärm, sondern können auch erhebliche Schäden verursachen. Nicht genug damit, sie sind auch eine Hygienegefahr. Im Unterschied zu den meisten Nagetieren sind Marder Fleischfresser und schleppen ihre Beute ins Haus. Fliegen, Keime und Geruchsbelästigung sind die Folge. Es kann nicht das Ziel sein, die Marder deshalb auszurotten. Mit einem wirksamen Vergrämungsmittel werden sie vertrieben, ohne Schaden zu erleiden.zu sehen ist ein hundert Euro Schein mit einem Marder

Marder im Dach kosten im Überblick

Marder sind hundeartige Kleinraubtiere, die in vielen verschiedenen Arten vorkommen. Alle Marder sind Wildtiere. Eigentlich meiden diese scheuen Wildtiere die Nähe des Menschen. Im Sommer werfen die Weibchen ihre Jungen. Dazu suchen sie sich geschützte Orte. In ländlichen Gegenden und städtischen Vororten in Waldnähe suchen sie sich dazu auch Häuser aus. Der Dachboden ist faktisch ein 5-Sterne-Hotel, dunkel, geschützt, mit ausreichend vielen Winkeln zum Verstecken. Zu sehen sind die nachtaktiven Jäger gewöhnlich nicht. Dafür sind sie zu riechen und zu hören. Kaum wird es dunkel, beginnt es über den Köpfen der Familie zu nagen, zu klappern und zu trappeln. Dabei machen die scharfen Marderzähne weder vor Kabeln noch dem Dachstuhl oder auf dem Boden gelagerten Gegenständen halt. Von Nachtruhe kann keine Rede mehr sein. Wildtiere sind nicht stubenrein, was zu starken Geruchsbelästigungen führt. Nicht nur dass, die Marder schleppen auch ihre tierische Beute ins Haus. Fliegen, Maden, Krankheitskeime breiten sich aus.

Schäden und Kosten durch Marder im Dach

Marder können erhebliche Schäden und damit hohe Kosten für Reparaturen verursachen. Durchgenagte Kabel führen zu Stromausfällen, zu Kurzschlüssen und im schlimmsten Fall zu Bränden. Auf dem durchgenagten Dachgebälk können sich Ziegel lösen. Das führt zu Unfallgefahren und bei Regen zu Wasserschäden. Alte Möbel und mehr auf dem Boden werden angenagt, können oft nur noch entsorgt werden. Nagen die Tiere an den Holzrahmen von Bodenfenstern, können sich die Fenster lösen. Holzleitern werden angenagt und unbrauchbar gemacht. Gerade Strom- und Wasserschäden kommen die Hausbesitzer teuer zu stehen. Muss dann noch das Fenster ersetzt und das Dach repariert werden, kommt insgesamt eine saftige Rechnung zustande. Manche Schäden sind erst langfristig spürbar. So führt die eindringende Feuchtigkeit oft erst viel später zu Schimmel im Haus. Kurzum, das Marderhotel kommt die Menschen teuer zu stehen. Da gilt es, den Tieren den Zutritt zu verwehren.
Achtung: Informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung über die Erstattung der Schadenskosten.

Marderabwehr und Tierschutz

So ärgerlich, unhygienisch und teuer die Marder auf dem Dachboden sind, Schaden soll ihnen nicht zugefügt werden. Es gilt nur, sie wirksam zu vertreiben. Das Vergrämungsmittel Super Expel sorgt beispielsweise dafür, dass der Marder den Dachboden als ungeeignet erkennt. Das Pulver wird ausgestreut, gelangt aufs Fell der Tiere. Beim Putzen hat der Marder einen widerlichen Geschmack auf der Zunge. Wiederholt sich dieses Erlebnis, wird der Ort mit der unangenehmen Erfahrung verknüpft und fortan gemieden. Die Mittel sind schaden den Tieren nicht, sollten aber nicht ausgestreut werden, wenn das Marderweibchen schon geworfen hat. Dann könnte es die Jungen verlassen und sie würden verhungern. Gab es in Vorjahren im Haus schon Ärger mit Mardern, kann ein wirksames, nicht tierschädliches Vergrämungsmittel vorsorglich einzusetzen als nachher die Schäden zu hohen Kosten zu beseitigen.