Marder im Dach am Geruch erkennen

 

Wer bei einem Marder im Dach Geruch feststellt, sollte sich nicht wundern. Neben unangenehmen Spuren von Kot und Urin finden Hausbesitzer auf dem Dachboden nämlich auch häufig Reste von Beutetieren: ein deutliches Zeichen, dass hier ein Marder ein Zuhause gefunden hat. Gerne verwendet das schlaue Tier die Federn von Beutetieren zum Nestbau … und diese Federn finden sich in einer häufig beängstigenden Anzahl zwischen Dachsparren und Dämmung wieder.

 

Eine Frau hält sich die Nase zu während Sie einen Marder angucktIn dem geschützten Bereich baut der Marder nämlich bevorzugt sein Nest. Material aus dem gesamten Dachbereich beziehungsweise Dachboden wird herangeschafft, um eine möglichst kuschelige und bequeme Nesthöhle einzurichten. Diese Mischung aus Exkrementen und Kadavern von immer mehr Beutetieren ergibt einen extrem ekelerregenden üblen Gestank, der für menschliche Verhältnisse kaum auszuhalten ist. Wenn der Marder nicht dauerhaft vertrieben wird, halten sich diese Gerüche langfristig, was dazu führt, dass viele Hausbewohner ihren Dachboden aus Ekel gar nicht mehr betreten. Doch dies ist natürlich keine Lösung. Gegen den Gestank helfen jedoch weder Hausmittel noch konzentrierte Raumsprays, da der Marder immer weiter sein Unwesen treibt. Das wichtigste Ziel ist also, das Tier für immer zu vertreiben. Erst wenn es seine Behausung komplett verlassen hat und auch freiwillig nicht mehr wiederkehrt, verschwindet der beißende und auch krankmachende Gestank.

Den Marder mit seinen eigenen Mittel bekämpfen

Dubiose Geheimtipps wie das Auslegen von Hundehaaren oder Mottenkugeln helfen in der Regel nicht, da sich der Marder von solchen Tricks kaum beirren lässt. Lediglich Super Expel, ein Vergrämungsmittel, das speziell gegen Marder entwickelt wurde, zeigt Wirkung. Zwei Jahre lang testeten professionelle Schädlingsbekämpfer das Repellent, das sich letztendlich als einzig effektives Mittel im Kampf gegen Marder herausstellte. Die Basis von Super Expel bilden hochwertige ätherische Öle, die unter anderem aus Menthol und Lavendel gewonnen wurden. Wir Menschen empfinden den Geruch des Öls als mentholartig und angenehm. Schon nach einigen Tagen ist er für uns nicht mehr wahrnehmbar. Der Marder mit seiner empfindlichen Nase hat ihn jedoch weiterhin in der Nase.

Gegen einen Marder im Dach Geruch gegen Geruch kämpfen zu lassen, ist also die sinnvollste Lösung. Wird das Pulver großflächig auf dem Dachboden ausgelegt, bleibt es an den Pfoten und im Fell des Tieres hängen. Putzt sich der Marder dann, gerät das Pulver in Kontakt mit den Schleimhäuten, was bei dem Tier ein sehr unangenehmes Gefühl auslöst. Bei jedem neuen Kontakt wird das Gefühl wieder ausgelöst, so dass es der Marder recht schnell mit dem Geruch des Pulvers verbindet. Er verlässt den Bereich, in dem er den Geruch wahrnimmt, und kehrt auch nicht wieder zurück.
Durch dieses erfolgreiche und dauerhafte Vertreiben verschwindet auch der ekelhafte Gestank, denn jetzt setzt niemand mehr Exkremente ab oder geht auf Beutefang. Wer also bei einem Marder im Dach Geruch festgestellt hat, kann dem Tier ebenfalls mit einem speziellen Duft, der für uns Menschen nicht unangenehm ist, entgegenwirken.

Bei einem Marderbefall können hohe Kosten enstehen, darum ist es ratsam bei Ihrer Versicherung einen Marderschaden mit zu versichern.